Wird eine Fertigungsanlage neu geplant oder soll eine bestehende Anlage umgerüstet werden, stellt sich meist auch die Frage nach dem richtigen Pumpsystem: Welcher Pumpentyp ist der Richtige? Folgende Argumente sprechen für die Exzenterschneckenpumpe:
- Schonende Förderung des Mediums: Die Förderkammern im Pumpsatz bleiben immer konstant, so dass das Produkt weder gequetscht noch geschert wird.
- Unterschiedliche Viskositäten werden gleichermaßen gut bedient: Von nieder- bis hochviskose Medien transportiert die Exzenterschneckenpumpe alles, sogar stichfeste oder gasbeladene Medien. Sie ist damit ausgesprochen flexibel und vielseitig im Einsatz.
- Kein Rückfluss in die Pumpe: Die Exzenterschneckenpumpe schließt beim Stillstand wie ein Schieber ab (ventillose Pumpe), so dass kein Medium in den Tank zurückfließen kann.
- Sehr gutes Ansaugverhalten: Mit ihrem sehr guten Ansaugverhalten eignet sich diese Pumpe optimal zum Entleeren von Fässern, Mischern und Behältern aller Art. Die Exzenterschneckenpumpen von KNOLL erzeugen dabei in ihrer Saug-, Tauch- bzw. Folgeplattenversion einen Unterdruck von bis zu 0,2 bar absolut.
- Exaktes Dosieren: Durch die pulsationsarme Förderung des Mediums wird ein ausgesprochen exaktes Dosieren auch ohne Ventil möglich.
- Lineare Kennlinie: Weil es bei der Exzenterschneckenpumpe von KNOLL keinen Rückfluss gibt, steigt hier die Förderleistung immer proportional zur Drehzahl. Damit erstreckt sich der optimale Wirkungsgrad dieser Pumpe über einen sehr weiten Bereich.
- Für hohe Drücke geeignet: Die Exzenterschneckenpumpen von KNOLL erreichen eine Druckerhöhung von bis zu 80 bar, was sie für den anspruchsvollen Anlagenbau interessant macht.
Die MX-Pumpen von KNOLL sind damit in sehr unterschiedlichen Anwendungsgebieten im Einsatz. Hier eine Auswahl von Medien, die mit diesen Exzenterschneckenpumpen optimal gefördert werden:
- In der Lebensmittel- und Getränkeindustrie: Milchprodukte, rohe und gekochte Früchte, Fruchtmaischen, Konzentrate (z. B. von Säften), Flüssigei, Teige mit unterschiedlichem TA-Gehalt, Farb- und Aromastoffe, Butter, Fertiggerichte, Roh- bzw. Hilfsstoffe sowie fertige Massen für die Süßwarenindustrie, Schokolade (mit und ohne Stückigkeiten), Tiernahrung;
- Im Bereich Chemie, Biochemie, Pharmazie und Kosmetik: Farben und Lacke, Harze, Wachse, Klebstoffe, Roh- und Hilfsstoffe für die Pharmazie, Peelings, kosmetische Produkte (auch Produkte aus der Bio- bzw. Naturkosmetik).
07.09.2010 |
Veröffentlicht in Chemie, Kosmetik, Nahrungsmittel, Pharma, Produktmerkmale | Tags: Ansaugverhalten, Dosiergenauigkeit, Exzenterschneckenpumpe, Lineare Kennlinie, Schonende Förderung, Viskosität
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Ein ganz entscheidendes Bauteil jeder Exzenterschneckenpumpe ist das Gelenk, mittels dessen die Kraftübertragung von der Antriebswelle auf den Rotor erfolgt. In der Praxis finden sich hier ganz unterschiedliche Lösungen, wie das Bolzengelenk oder der Biegestab.
KNOLL Maschinenbau hat sich bei seinen Pumpen der MX-Reihe für das Kardangelenk entschieden. Es zeichnet sich durch große Robustheit aus, was unter anderem beim Einsatz in Dosiervorgängen wichtig ist: Ein intermittierender Betrieb bringt hohe Belastungen für das Gelenk mit sich, das dabei unter keinen Umständen ausschlagen darf. KNOLL setzt deshalb für seine Kardangelenke auf gleich hohe Standards wie sie auch in der Automobilindustrie an bauähnliche Gelenke gerichtet werden. Die Robustheit des Kardangelenks ist aber nicht nur beim Dosieren vorteilhaft, sondern auch beim Pumpen hochviskoser Medien sowie beim Arbeiten mit hohen Drücken.

Zugleich sollte das Gelenk nicht nur robust sein, sondern auch die Strömungseigenschaften der Pumpe optimal unterstützen. Bei der MX-Pumpe von KNOLL wird eine durchgehend gleiche Strömungsgeschwindigkeit im Sauggehäuse erreicht, weil das Kardangelenk über seine gesamte Baulänge den gleichen Durchmesser aufweist.
Darüber hinaus muss das Gelenk die Pumpe natürlich auch in Fragen der Hygiene optimal unterstützen. Je nach Transportgut muss hier sehr hohen Hygieneanforderungen entsprochen werden können. Das Kardangelenk der MX ist deshalb mit einer speziellen Hygienemanschette versehen und kommt so mit dem Transportgut nicht in Berührung, was den Einsatz einer Lebensdauerschmierung des Kardangelenks ermöglicht. Dessen Schmierung mit Pflanzenfett ist bei bei allen Modellen der MX auf die gesamte Lebensdauer des Gelenks ausgelegt. Produktseitig unterstützt die Manschette die Reinigungsfähigkeit der Pumpe optimal durch ihre totraumarme Konstruktion. Die Abbildungen zeigen das Kardangelenk der MX ohne (oben) und mit (unten) Manschette.

Durch den Einsatz eines Kardangelenks muss das Gelenk der MX nicht mehr zu den Verschleißteilen gerechnet werden. Sollte es dennoch einen Ausfall geben, sind kurze Stillstandszeiten gewährleistet, da sich diese Exzenterschneckenpumpe einfach und rasch demontieren und ebenso wieder zusammensetzen lässt.
Damit ist die MX von KNOLL Maschinenbau ohne Zweifel eine gute Wahl, nicht zuletzt auch unter den Gesichtspunkten von Total Cost of Ownership (TCO).
24.08.2010 |
Veröffentlicht in Allgemein, Produktmerkmale | Tags: Antriebsstrang, Exzenterschneckenpumpe, Kardangelenk, Robustheit, Total Cost of Ownership
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Ob Louis Pasteur wohl geahnt hat, was seine Entdeckung auslösen würde? Die Pasteurisierung von Lebensmitteln verschiedenster Art (nicht nur Milchprodukte) ist heute als Verfahren nicht mehr aus der Nahrungsmittelindustrie wegzudenken.
Dabei kommt es natürlich auch stark auf die Pumpen an, mit denen die fertig zubereiteten Nahrungsmittel der Pasteurisierung zugeführt werden. Denn oft muss hier mit sehr großen Drücken gearbeitet werden, weil Pasteurisierungsanlagen lange Rohrleitungen aufweisen. Traditionell werden dafür Kolbenpumpen eingesetzt. Diese haben aber den Nachteil einer relativ starken Pulsation, was für die der Pasteurisierung folgenden Prozessschritte nachteilig sein kann.
Hier bietet sich als Alternative die MX-Pumpe von KNOLL an: Diese Exzenterschneckenpumpe kann problemlos große Drücke aufbauen und gleichzeitig ihr Transportmedium sehr pulsationsarm fördern. Ein solchermaßen gleichmäßig erzeugter Förderstrom ist von Vorteil, wenn etwa direkt im Anschluss an die Pasteurisierung eine Dosierung erfolgen soll.
Erst kürzlich hat KNOLL seine MX-Pumpe als Teil einer Anlage zur Pasteurisierung von Saucen geliefert. Der Anlagenbauer TetraPak sah sich hier mit der Anforderung konfrontiert, ein hochviskoses Medium durch die Pasteurisierungsanlage zu führen, das sehr sensibel gegenüber Scherung ist. Der schonende Transport des Mediums war dem auftraggebenden Nahrungsmittelhersteller so wichtig, dass die Qualität der Pumpe zum entscheidenden Punkt der Auftragsvergabe wurde. TetraPak bekam schließlich den Auftrag, dank der Exzenterschneckenpumpe von KNOLL.

Dieses Beispiel demonstriert, wie leistungsfähig die MX ist. 45 Bar Druck stellen für sie kein Problem dar. Der schonende Umgang mit den Transportgütern ist dabei nicht zuletzt auf den Stator in EvenWall-Ausführung zurückzuführen. Dabei weist die Elastomer-Innenbeschichtung des Stators durchgängig eine gleichbleibende Wandstärke auf, die eine solche Druckstabilität bewirkt, dass beim Transport der Medien die Rückflüsse minimiert werden.
Die hier beschriebenen Vorzüge der MX-Exzenterschneckenpumpe in Bezug auf die Pasteurisierung von Lebensmitteln (speziell sensibler Saucen) gilt natürlich in gleicher Weise für den Bereich der Getränke oder der Tiernahrung. Unterschiedliche Viskositäten oder das Mitführen von Faser- bzw. Feststoffen ist problemlos möglich.
In der Summe kann festgestellt werden, dass mit der MX von KNOLL Maschinenbau das Spektrum an Möglichkeiten für die Pasteurisierung größer wird. Das bedeutet mehr Spielraum für die Produktentwicklung und Kernkompetenz für Hersteller von Nahrungsmitteln.
16.08.2010 |
Veröffentlicht in Nahrungsmittel | Tags: Getränke, Lebensmittel, Milchprodukte, Pasteurisieren, Pasteurisierung, Tierfutter
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Auf der Process Expo in Chicago (17. bis 19.07.2010) präsentierte KNOLL Maschinenbau erstmals die MX100, eine Exzenterschneckenpumpe die das Sortiment von KNOLL nach oben erweitert. Mit ihrer beeindruckenden Größe war sie ein echter Blickfang auf der Messe.

Die MX100 folgt exakt dem gleichen Konstruktionsprinzip wie ihre kleineren Varianten. Sie eignet sich als Transferpumpe für große Volumina, etwa beim Be- oder Entladen von Lastwagen, Güterwaggons oder Schiffen. Ihre Förderleistung erreicht 200 m³ (pro Stunde) bzw. 200.000 Liter (pro Stunde). Der maximale Druck liegt bei 40 Bar.
Eine Besonderheit stellt ihre Fähigkeit dar, im Transportgut relativ große Stücke mitzuführen. Ihr freier Kugeldurchgang beträgt nämlich 110 mm, was insbesondere für die Nahrungsmittelindustrie sehr interessant sein kann: Die MX100 kann problemlos Obst, Gemüse oder auch ganze Fische so schonend transportieren, dass diese empfindlichen Transportgüter dabei nicht beschädigt werden.
Natürlich liegen für die MX100 alle erforderlichen Zulassungen vor und sie kann entsprechend dem bewährten Baukastenprinzip der MX-Pumpen individuell an vordefinierte Produktionsprozesse angepasst werden. Wie die Abbildungen zeigen, bietet auch diese große Exzenterschneckenpumpe einen Stator in EvenWall®-Ausführung.

Damit war sie auf der Process Expo genau am richtigen Ort: Diese auf die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie zugeschnittene Messe zeigte alles rund um die Herstellung und Verpackung industriell gefertigter Lebensmittel (Convenience Food). Sie wurde von einem Publikum mit hohen Erwartungen frequentiert, das dem “Eyecatcher” MX100 nicht nur Neugier, sondern konkretes Interesse entgegen brachte und deutlich machte, dass am Markt durchaus Bedarf an einer solchen Pumpe besteht. Für das Unternehmen KNOLL, das zum zweiten Mal auf dieser amerikanischen Messe vertreten war, war die Teilnahme ein großer Erfolg.
11.08.2010 |
Veröffentlicht in Knoll Unternehmen, Nahrungsmittel, Produktmerkmale | Tags: EvenWall, Exzenterschneckenpumpe, MX100, Process Expo
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Das Fachmagazin Produktion.de (Verlag Moderne Industrie) schreibt (aktuell) auf seinen Seiten im Internet über die neue Exzenterschneckenpumpe MX100 von KNOLL Maschinenbau: “Die außergewöhnliche Förderleistung begeistert Anwender verschiedenster Branchen wie zum Beispiel der Papier-, Farben- und chemischen Industrie sowie Unternehmen aus dem Lebensmittelbereich.” Das trifft genau die Resonanz auf die neue Pumpe und wir freuen uns über diese Berichterstattung.
06.08.2010 |
Veröffentlicht in Allgemein, Knoll Unternehmen | Tags: Exzenterschneckenpumpe, Knoll, MX100, Produktion.de
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Zu den entscheidenden Anforderungen an eine Pumpe gehört ihre Servicefreundlichkeit. Dies betrifft nicht nur die Wartung oder den Austausch von Verschleißteilen, sondern auch ihre Reinigung: So ist in den Fertigungsprozessen vieler Hersteller vorgeschrieben, dass die dabei zum Einsatz kommenden Pumpen nach jeder Charge (etwa einer Batch Production) vollständig zerlegt werden müssen.
Exzenterschneckenpumpen von KNOLL haben damit keine Probleme. Im Gegenteil: Die MX-Reihe ist schon vom Entwurf her auf eine servicefreundliche Gesamtkonstruktion ausgelegt, so dass mit ihrem Einsatz die Mean Time To Repair (MTTR) möglichst kurz gehalten werden kann.
Bei den kleineren Baureihen (MX10 und MX20) erleichtern Clamp-Verschlüsse die Montage bzw. Demontage. Zudem kann mit ihnen jede Trennstelle an der Pumpe für sich geöffnet werden, ohne dass gleich die gesamte Pumpe zerlegt werden muss. Bei den größeren Modellen treten an die Stelle der Clamp-Verschlüsse DIN-Schrauben, die ebenfalls eine Schnellzerlegung erlauben.

Bei allen Modellen kann über ein Servicefenster die rotierende Einheit gelöst und damit die Pumpe auseinander gezogen werden. Auf diese Weise wird auch die Dichtung zwischen Sauggehäuse und Lagerstuhl schnell zugänglich gemacht.

Die rotierende Einheit von Rotor und Stator kann ebenfalls leicht und schnell entfernt bzw. wieder eingesetzt werden, weil dazu nur die Schnittstelle am Sauggehäuse sowie die rotierende Einheit über das Servicefenster gelöst werden müssen. Ein aufwendiges Abdrehen der Statoren mit Kettenzangen gehört bei den Exzenterschneckenpumpen von KNOLL der Vergangenheit an.
Zerlegt man eine Pumpe der MX-Reihe und setzt sie wieder zusammen, so passt jedes Teil genau an seinen konstruktiv vordefinierten Platz. Ein “Puzzle” kann nicht entstehen und die Pumpe auch nicht falsch montiert werden. Zudem verhindern verliersichere Verbindungselemente das unbeabsichtigte Lösen von Pumpenteilen.
Exzenterschneckenpumpen von KNOLL bieten damit eine optimale Symbiose von anspruchsvoller Technik zum Transport hochviskoser Medien einerseits und den Anforderungen an die Servicefreundlichkeit andererseits, bei der jegliches Handling der Pumpen möglichst einfach und schnell durchführbar sein muss.
30.07.2010 |
Veröffentlicht in Knoll Unternehmen, Produktmerkmale | Tags: Clamp-Verschluss, Mean Time To Repair, MTTR, Servicefenster, Servicefreundlichkeit
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Papier ist geduldig, sagt uns das Sprichwort. Sein Herstellungsprozess ist damit aber nicht gemeint, denn die Produktion von rund 3.000 Papiersorten (allein in Deutschland) ist ein sehr anspruchsvoller Vorgang. Exzenterschneckenpumpen von KNOLL kommen dabei an den unterschiedlichsten Stellen zum Einsatz, etwa direkt an der Papiermaschine (für Streichfarbe) oder auch in der Streichküche (für verschiedene chemische Zusätze).
Für die MX-Pumpen von KNOLL beim Einsatz in der Papier- bzw. Zellstoffindustrie sprechen ihre konstruktiven Merkmale:
- Pulsationsarme Förderung: Sie erlaubt einen gleichmäßigen Transport und auch bei schwankenden Mediumstemperaturen bleibt die Kennlinie konstant. Ein exaktes Dosieren von Medien aller Art, die auch hochviskos oder abrasiv sein können, ist gewährleistet.
- Große Förderleistung: In den Ausführungen als MX 100 sind Förderleistungen von bis zu 200.000 Liter pro Stunde möglich.
- Kompakte Bauform: Durch den Einsatz der EvenWall-Technologie sind MX-Pumpen kurz gebaut und damit auch bei schwierigen räumlichen Verhältnissen gut einsetzbar. Pro Druckstufe ist beim EvenWall-Stator eine Druckerhöhung von 10 Bar möglich.
- Geeignet für hohe Drücke: Sowohl die Rotor-Stator-Einheit kann problemlos unter hohem Druck arbeiten, also auch das sehr robuste, nadelgelagerte und lebensdauergeschmierte Kardangelenk. Exzenterschneckenpumpen von KNOLL sind generell mit einem Lagerstuhl ausgetattet, so dass die axialen und radialen Kräfte nicht auf das Getriebe übertragen werden. Die Getriebe werden dadurch zuverlässig geschont.
In der Praxis findet man MX-Pumpen von KNOLL etwa bei der Förderung von Papierpulpe, meist in der Ausführung als Rachenversion. Diese beherrscht den Transport von kaum oder nicht mehr fließfähigen Produkten wie Pulpe.
Daneben kommt sie auch in der Streichküche zum Einsatz, wenn es darum geht, unterschiedliche chemische Zusätze exakt zu dosieren und zu transportieren. In ihrer Chemieausführung fördern die MX-Pumpen Calciumcarbonat, Füllstoffe aller Art, Leime, Latex, Stärke, Streichfarbe oder Titandioxid. Dabei dürfen Medien wie Streichfarbe auch heiß, stark abrasiv, umweltbelastend bzw. gefährlich sein, Leistung und Zuverlässigkeit der Pumpen werden davon nicht beeinträchtigt.
Ein weiterer Pluspunkt der MX-Pumpen ist der großzügig gestaltete Dichtungsraum, in den man je nach Anforderung verschiedenste Wellenabdichtungen verbauen kann. Abhängig vom Medium bietet KNOLL doppelt wirkende Gleitringdichtungen für Sperrüberdruck (geschlossene Systeme) oder als drucklose Quenchvorlage zur Kühlung oder Schmierung der Dichtflächen an.
Insgesamt unterstützen somit Exzenterschneckenpumpen von KNOLL die Papier- und Zellstoffindustrie bei ihrem kostensensitivsten Punkt: Dem Materialeinsatz (Materialverbrauch) in der Herstellung. Ein schneller Transport auch unter hohen Drücken, exakte Dosierungen und sehr kurze Standzeiten (für Reinigung und Wartung) tragen dazu bei, eine kostenoptimale Produktion von Papier zu erreichen.
23.07.2010 |
Veröffentlicht in Chemie, Papier- und Zellstoffindustrie, Produktmerkmale | Tags: Gleitringdichtungen, Papier, Papierindustrie, Pulpe, Streichküche, Zellstoff
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Hochviskose Medien werden oft in Fässern gelagert und müssen zur weiteren Verarbeitung aus diesen wieder entnommen werden. Da sie so zäh sein können, dass sie nicht mehr nachfließen, bedarf es hierfür spezieller Vorkehrungen. Beispiele sind Salben, Pasten, Fette, Harze, Silikone oder Klebstoffe. Auch in der Herstellung von Lebensmitteln treten hochviskose Materialen auf: Erdnussbutter, Teige oder Tomatenmark sind typische Beispiele.

KNOLL Maschinenbau bietet für diese Fälle seine Exzenterschneckenpumpen MX in spezieller Ausführung als Folgeplattenversion zur Fassentleerung an. Ihr besonderer Vorteil gegenüber anderen Pumpenarten ist es, dass sie zäh fließende bis stichfeste Medien sowohl transportieren als auch dosieren und dabei die Fässer bis auf einen kleinen Rest entleeren können. Dazu kann der Transport über relativ weite Strecken erfolgen, am anderen Ende ist (bei Bedarf) ein exaktes Abfüllen in kleinere Gebinde problemlos möglich. Die MX-Pumpen stellen dazu den Druck zur Verfügung, der ihnen in der jeweiligen Situation abverlangt wird, von drucklos bis zu 40 Bar.
Der Aufbau der Pumpe kann hierbei sehr individuellen Bedürfnissen gerecht werden. Eine pneumatische Steuerung kann mitgeliefert werden (oder auch entfallen), ebenso wie eine Beheizung für die Folgeplatte (für sehr hochviskose Medien). Zudem kann der gesamte Aufbau an die Größe der zu entleerenden Gebinde angepasst werden, so dass sowohl die üblichen 200-Liter-Fässer, als auch kleinere Verpackungen bedient werden können.
Für den Kern der Anlage, die Exzenterschneckenpumpe MX, gelten natürlich alle Vorteile wie sie die gesamte Baureihe auszeichnet: Gute Reinigungsfähigkeit dank schneller Zerleg- und Montierbarkeit bzw. guter CIP-Fähigkeit, schonende und pulsationsarme Förderung des Transportgutes sowie die Belastbarkeit mit hohem Druck aufgrund der EvenWall-Technologie, um nur einige Punkte zu nennen.
Im praktischen Einsatz wird die Folgeplatte direkt auf das Transportmedium aufgesetzt und fixiert. Sobald der Pumpvorgang startet, wird die Folgeplatte mithilfe eines Pneumatikzylinders nach unten bewegt.
Dichtungen zwischen Platte und Fassrand sorgen dafür, dass das Transportgut nur über die Pumpe entweichen kann. Durch die Geometrie der Folgeplatte und die eingestellten Endpunkte wird eine nahezu vollständige Fassentleerung erreicht. Am Ende eines Entleerungsvorgangs wird die Folgeplatte wieder in ihre Ausgangsstellung gebracht. Sie kann dann leicht gereinigt bzw. ausgewechselt werden.
09.07.2010 |
Veröffentlicht in Chemie, Kosmetik, Nahrungsmittel, Pharma | Tags: Fassentleerung, Fassentleerungsanlage, Folgeplattenversion, hochviskose Medien
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Bei der volumetrischen Dosierung von wässrigen bis hochviskosen Verbrauchsartikeln in Gebinde gehört das Erreichen einer hohen Reproduzierbarkeit zu den wichtigsten Zielen. Hersteller aller Branchen sind bei der Abfüllung verpflichtet, sich an die europäische Fertigpackungsrichtlinie zu halten.

Bestimmte Toleranzen müssen also eingehalten werden und das bedeutet für den Produzenten, dass die Dosiergenauigkeit sich entscheidend auf die abgefüllte Menge und damit natürlich auch auf die Herstellungskosten auswirkt. Je kleiner die Toleranzen, um so kleiner ist die Abfüllmenge.
Die Abbildung (oben) zeigt eine Monopumpenfüllmaschine MFL der Firma Bünder & Schmitt, bei der die MX-Pumpen in CIP-fähiger Ausführung gehalten sind. Solche Abfüllanlagen werden u. a. von Henkel und Bayer zum Abfüllen von Reinigern oder auch Pflanzenschutzmitteln eingesetzt.
Die KNOLL Exzenterschneckenpumpen MX haben eine hohe Kompetenz in der Dosiertechnik. Neben einer exakten Dosiergenauigkeit können nicht nur inkompressible sondern auch kompressible Medien gepumpt werden, ohne die Mediumsstruktur zu verändern. Durch den serienmäßig eingesetzten EVEN WALL (gleichmäßige Elastomerwandstärke) hat die MX-Pumpe eine absolut exakte, gleichmäßige Dichtlinie, die die Qualität der Reproduzierbarkeit der Förderleistung auch bei wechselndem Druck erhöht und die Pulsation deutlich dezimiert. Durch den Even Wall und der damit verbundenen exakten Dichtlinie wird ebenso das Produkt geschont so dass sehr scherempfindliche Medien problemlos transportiert werden können. Hier spielt auch der Wärmeeintrag des Öfteren eine Rolle welcher dank der konstruktiven Gegebenheiten deutlich geringer ist als bei herkömlichen Statoren mit zylindrischem Statormantel.
Ein weiteres Kriterium welches bei der Dosierung zu beachten ist, ist die Beständigkeit der Materialien nicht nur für das zu pumpende Medium sondern auch für die Reinigungsmedien und deren Temperaturen. Hierfür stehen zahlreiche Werkstoffe zur Verfügung die jeweils entsprechend dem Medium sorgfältig durch unser qualifiziertes Labor ausgewählt werden.
Das eingesetzte Zubehör entscheidet ebenso über das Maß der Dosiergenauigkeit wie die Dosierpumpe selbst. Für jede Anforderung wird die notwendige Mess- und Regeltechnik projektiert und geprüft, ob eine permanente Dosierung über eine einmal kalibrierte Pumpe oder eine einfache messwertabhängige Dosierung abverlangt wird, steht umfangreiches Zubehör durch KNOLL zur Verfügung.
Je nach Aufgabe werden Schrittmotoren, Servomotoren oder Asynchronmotoren mit Geber eingesetzt, um die MX-Pumpe bei ihren exakten Dosieraufgaben zu unterstützen.

Die Grafik zeigt eine Messaufnahme der KNOLL MX-Pumpe mit der erreichten Genauigkeit (für eine größere Darstellung lässt sich die Grafik anklicken). Die Idee war es, die Amplitude zu programmieren und mit der Hilfe eines Schrittmotors und eines Encoders ihre stetige Position zu erfassen um diese bei der Dosierung zu kompensieren. Es hat sich dabei heraus gestellt, dass die Dosiergenauigkeit so hoch war, im vorliegenden Fall einige wenige tausendstel Gramm, dass auf den Encoder verzichtet werden konnte.
In der Praxis werden mit MX-Pumpen bereits in zahlreichen Anwendungsfällen Kleinstmengen von einem Bruchteil eines Tropfens dosiert und dies bei Varianzen in Viskosität, Temperatur und Druck.
05.07.2010 |
Veröffentlicht in Chemie, Farben und Lacke, Kosmetik, Nahrungsmittel, Pharma | Tags: Dosieren, Dosiergenauigkeit, Flüssigkeiten
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Bei der Herstellung von Lebensmitteln kommt es häufig vor, dass Blockware aus dem Kühlhaus oder in gefrorener Form verarbeitet werden muss. Um die Blockware effizient mit anderern Komponenten zu mischen oder zu extrudieren, muss das Material in einen knetbaren, sämigen oder pumpfähigen Zustand gebracht werden. Nicht immer ist dabei die Einwirkung von Hitze erwünscht, etwa wenn gefrorene Butter zwar verarbeitet, dabei aber in kaltem Zustand bleiben soll.
Das Prinzip ist nicht auf Butter beschränkt: Die Palette an Rohstoffen, die in der Lebensmittelindustrie in Blockform zur weiteren Verarbeitung angeboten wird, ist groß und wird immer vielfältiger. Sie umfasst u. a. Fondant, Marzipan, Aromen, Fruchtsaftkonzentrate, Hackfleisch, Fisch oder auch Käse. Dazu kommt der Bereich des “Rework”, also die Weiterverarbeitung von Resten aus der Produktion.
Sollen solche Blöcke plastifiziert, also in eine geringere Viskosität überführt und dann weiterverarbeitet werden, eignen sich spezielle Pumpen bzw. Schneckenförderer. KNOLL hat dazu jetzt, in Ergänzung zu seinen Exzenterschneckenpumpen der MX-Reihe, einen Doppelschneckenförderer entwickelt, der speziell für die Verarbeitung von Blockware in der Lebensmittelindustrie konzipiert wurde.
Er besteht aus zwei berührungsfrei synchronisierten Spindeln, die eine Zwangsförderung bewirken. Die Förderleistung ist frei einstellbar und bei Bedarf kann auf den Einfülltrichter ein Zerkleinerer gesetzt werden. Wie schon die Exzenterschneckenpumpen von KNOLL ist auch der Doppelschneckenförderer sehr kompakt gebaut (geringer Flächenbedarf in der Länge). Eine Beheizung ist ebenfalls möglich.

Besonderen Wert wurde bei seiner Konstruktion auf Robustheit gelegt: Die großen Kräfte, die beim Energieeintrag auf kaltes bzw. gefrorenes Transportgut einwirken, wurden gezielt berücksichtigt. Das Ergebnis ist ein außergewöhnlich robuster Förderer, der die Verarbeitung von Blockware signifikant erleichtern und beschleunigen kann.
Natürlich wurde beim DSF von KNOLL auch an die Aspekte der Hygiene bzw. Reinigung gedacht. Der Doppelschneckenförderer ist totraumarm konstruiert, lässt sich einfach und schnell zerlegen und damit auch gut reinigen. Dazu kann er auf einer Schiene auseinander gezogen werden, wie die folgende Abbildung zeigt.

Wann genau wird er auf den Markt gebracht? Voraussichtlich ab Jahresende 2010 wird der Doppelschneckenförderer DSF verfügbar sein, Anfragen können gerne schon vorher gestellt werden.
25.06.2010 |
Veröffentlicht in Knoll Unternehmen, Nahrungsmittel | Tags: Blockware, Doppelschneckenförderer, Extrusion, Lebensmittel, Lebensmittelindustrie, Plastifizierung, Rework
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